- Die bereits vor längerer Zeit erhobene Expertenforderung, die Stadt:Region Salzburg sowohl zum Planungsraum als auch zu einem politischen Handlungsraum zu machen, ist auf politischer Ebene bislang nicht aufgegriffen worden.
- Eine übergreifende interkommunale Koordination und Zusammenarbeit ist nur möglich und funktionsfähig, wenn es sowohl ein Bewusstsein als auch Visionen für einen gemeinsamen Raum und dessen Herausforderungen gibt - eine Anforderung, die im Raum Salzburg derzeit noch wenig vorhanden ist.
- Ein bisher wenig beachtetes Thema für Raumplanung und –entwicklung stellen die sozialräumlichen und sozialstrukturellen Veränderungen in der Stadt:Region wie Salzburg dar, die auch neue Bedarfslagen schaffen: Der Bedarf an Infrastruktur, Versorgungsangeboten und neuen Sozialräumen wächst sowohl an der Peripherie und in den Umlandgemeinden als auch in der „inneren“ Peripherie zwischen Zentrum und Umland.
Auf der Suche nach innovativen Planungsinstrumenten und Programmen könnte der bislang kaum angewendete Ansatz der Lokalen Agenda 21 auf der interkommunalen, das heißt stadt:regionalen Ebene, für integrative Prozesse und für den Beginn einer neuen Planungskultur genutzt werden.


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